Herzlich willkommen!

Sie finden hier eine Datenbank, in der weitgehend alle lateinischen Inschriften erfaßt sind. Die Texte sind aufgelöst und ergänzt. Die Präsentation der Texte ist so einfach wie möglich gestaltet. Neben den allgemein üblichen Angaben von Auflösungen, Ergänzungen und Tilgungen sind die verwendeten Sonderzeichen auf ein Minimum beschränkt. Die Abkürzungen geben die verwendeten Publikationen an. Die statistische Aufschlüsselung enthält Angaben darüber, welche Bände - mit wieviel Texten pro Band, was die lateinischen Inschriften betrifft - komplett erfaßt und bereits in die Datenbank eingegeben sind.
Inzwischen sind 551.034 Datensätze zu 384.506 Inschriften aus über 1.070 Publikationen für mehr als 19.300 Orte mit 35.011 Fotos aufgenommen.

Findet sich hinter der Zeile der Belegstelle ein , so wird man durch Anklicken auf eine andere Datenbank weitergeleitet.

Verknüpfungen bestehen zu folgenden Datenbanken:

Searchable Greek Inscriptions

Hispania Epigraphica online database

Epigraphische Datenbank Heidelberg

Vindolanda Tablets online

Römische Inschriften Datenbank Köln

Die Inschriften von Philippi im Bild

The Inscriptions of Roman Tripolitania

Archivum Corporis Electronicum

Erläuterungen und Anwendungshinweise

Sämtliche Texte sind aufgelöst und ergänzt. Die verwendeten Sonderzeichen sind auf ein Minimum beschränkt; im einzelnen sind dies:
( ) Auflösung abgekürzter Texte, Einfügung fehlender Buchstaben
[ ] Ergänzung
[ 3 ] Lücke innerhalb einer Zeile
[ 6 ] Lücke im Umfang einer Zeile
] Lücke unbestimmter Länge am Anfang
[ Lücke unbestimmter Länge am Ende
[[ ]] Rasur
<e=F> Korrektur (Beispiel: f<e=F>cit für FFCIT)
<<TEXT>> Hier sind Texte aufgeführt, die - vor allem in der Severerzeit - anstelle getilgter Passagen eingefügt worden sind.
<<[[ ]]>> Der Text wurde zunächst getilgt und dann wieder eingemeißelt; häufig leg. III
{ } Tilgung
/ Zeilentrennung
* Der * vor der Nummer bezeichnet eine als gefälscht eingeschätzte oder moderne Inschrift.
+ Das + vor einer Nummer der AE, AEA, ILCV oder anderswo verweist auf Literaturangaben, bei anderen Publikationen auf die Bemerkungen unter der jeweiligen Nummer.

Die Texte aus dem CIL sind jeweils unter der Nummer der ersten Erwähnung aufgeführt, spätere Verbesserungen sind dort nachgetragen und vermerkt; dies gilt auch für Korrekturen an Inschriften des CIL und anderen neueren Publikationen.

Datenbank-Recherche

Die Datenbank-Recherche ermöglicht die Abfrage von Beleg, Provinz, Ort und Suchtexten und zwar in allen Texten oder in allen Texten "ohne instrumentum" oder die Texte "nur instrumentum". Sämtliche Einträge mit Ausnahme des Ortes werden automatisch rechts und links mit einem Jokerzeichen versehen. Die Belegnummer ist immer fünfstellig einzutragen: Z.B. CIL 02, 00125. Eine Liste der verwendeten Provinz-Bezeichnungen befindet sich im rechten Feld neben dem Provinzeintrag, ebenso wie eine Liste der verwendeten Ortsbezeichnungen im rechten Feld neben dem Ortseintrag. Bei der Eingabe von Belegen sowie Orts- und Provinznamen ist Groß- und Kleinschreibung zu beachten; alle Umlaute, Akzente und Sonderzeichen fallen fort. Es finden sich die modernen und/oder antiken Ortsangaben, wobei unter den antiken Ortsnamen häufig mehr Texte zu finden sind. Bei der Ausgabe der Ergebnisse kann eine Sortierung nach Belegen oder nach Provinzen ausgewählt werden.

Bei griechischen Texten ist "GR" eingetragen. Diese Inschriften können durch "GR" gesucht werden. Für viele europäische Provinzen des römischen Reiches sind diese Inschriften mit den Searchable Greek Inscriptions verknüpft, so daß hier auch die griechischen Texte zur Verfügung stehen.

Weitere Abkürzungen beziehen sich auf "ETR" (etruskische), "HEBR" (hebräische), PALMYR" (palmyrenische) "IBER" (iberische) und "PUN" (punische) Texte.

Zum Suchtext:

Es kann nach einem Begriff gesucht werden - auch in Kombination mit einem Beleg/Provinz/Ort - oder nach zweien. Wird nach zwei Begriffen gesucht, kann angeklickt werden, ob beide Begriffe zugleich in der Inschrift vorkommen sollen ("und"), jeweils einer von ihnen ("oder") oder ob ein Begriff (Suchtext 1) in der Inschrift vorkommt, der andere (Suchtext 2) aber nicht.; z.B. alle Inschriften mit "Dis", aber nicht "Dis Manibus". Auch alle Suchbegriffe werden rechts und links durch ein Jokerzeichen ergänzt. Zudem können eigene Jokerzeichen gesetzt werden. Das Zeichen % steht für beliebig viele Zeichen. Zulässig ist ferner der "_" (Unterstrich), der für genau ein beliebiges Zeichen steht; zwei Unterstriche "__" stehen für genau zwei Zeichen (vi__it findet also vixsit, vixxit, vicsit). Nach einem Suchtext am Inschriftenanfang/-ende kann gezielt gesucht werden, indem dem Suchbegriff ein "^ " (also ein ^ mit einem Leerschlag/Spatium) vorangestellt beziehungsweise angefügt wird (Leerschlag^).

Ausgabe nach Corpora

Hier können Sie einzelne Bände eintragen, deren Texte Sie dann in numerischer Reihenfolge angezeigt erhalten; bitte beachten Sie, daß in diesem Fall nur rechts automatisch ein Jokerzeichen gesetzt wird.

Suchtexte: fehlerhafte Schreibweisen/keine Auflösungen

1. Hier bietet die Datenbank die Möglichkeit, nach Abkürzungen zu suchen und zwar in allen Texten oder in allen Texten "ohne instrumentum" oder die Texte "nur instrumentum". So ergibt die Eingabe b() m() unter anderem das Ergebnis b(ene) m(erenti) mit der dazugehörigen Inschrift. Es ist zu beachten, daß zwischen den abgekürzten Worten ein Leerschlag gesetzt wird. Eine Ausnahme stellen Begriffe dar, die mehrere Abkürzungen innerhalb eines Wortes aufweisen wie b()f(), was unter anderem b(ene)f(iciarius) ergibt. Ferner kann auch nach dem Sonderzeichen |() gesucht werden.

2. Sie können hier auch fehlerhafte Schreibweisen suchen lassen: So finden Sie beispielsweise eiius, menus oder deposicio.

Sie finden eine statistische Aufschlüsselung der bisher aufgenommenen Inschriften sowie ein Verzeichnis der für die Vorlage verwendeten Abkürzungen mit den Querverweisen auf andere epigraphische Datenbanken.
 

Abschließend danke ich allen, welche die Datenbank unterstützt haben und an ihr mitarbeiten.